Der Achatjaspis

Jaspis ist eine mikrokristalline, feinkörnige Varietät des Minerals Quarz und gehört wie dieses zur Mineralklasse der Oxide. Es ist eng verwandt mit dem stets faserig aufgebauten Chalcedon. Die Verwandtschaft ist so eng, dass sogar Stücke vorkommen, bei denen körnig und faserig aufgebaute Quarzmaterialien miteinander verwachsen sind. Der Achatjaspis (Jaspachat) ist eine gelb, braun und grün gestreifte Verwachsung aus Jaspis und Achat, strenggenommen also ein Gestein.

Jaspis findet sich derb, eingesprengt, in Kugeln und Geschieben meist als Gangfüllung oder Knollen, selten auch in trauben- oder nierenförmigen Gestalten. Neben den bereits bei den Varietäten benannten Fundorten wird Jaspis darüber hinaus unter anderem an folgenden Stellen gefunden: Erzgebirge, Harz, Auggen, Kleinkems und Istein bei Efringen-Kirchen sowie Idar-Oberstein in Deutschland, Jekaterinburg und Ochotsk in Sibirien, auf der italienischen Insel Sizilien und der französischen Insel Korsika, sowie in Tirol.

Jaspis bzw. Achatjaspsis wird ausschliesslich zu Schmucksteinen verarbeitet. Jaspis war im Altertum bei den Griechen und Römern ein höchst angesehener Schmuckstein.

Der im späten Mittelalter berühmte Naturforscher Conrad Gessner überlieferte: „Der Jaspis ist ein Schild vor der Brust, das Schwert in der Hand und die Schlange unter den Füßen. Er schirmt gegen alle Krankheiten und erneuert Geist, Herz und Verstand.“ Bei den alten Griechen glaubte man, dass der Jaspis seinem Träger innerliche Harmonie beschere und Frauen durch das Tragen des Steins eine harmonievolle Schwangerschaft haben. Der rote Jaspis soll am besten bei Übelkeit und übermäßiger Esslust helfen.

Wirkungen des Achatjaspsis

Balance, Stabilität, Selbstbewusstsein, Konzentration, Sicherheit, Vertrauen, Bewusstsein, Ruhe, Entspannung, Achtsamkeit, Verwirklichung

In diesen Edelsteinwasser-Mischungen kommt der Achatjaspis vor


Quellen: Wikipedia